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Erstellen von Seminar- und Diplomarbeiten / wissenschaftliche Arbeiten

Dieser Leitfaden soll nur eine Empfehlung für das Erstellen von wissenschaftlichen Arbeiten sein. Es ist keineswegs zwingend, diese Empfehlungen genau einzuhalten. Eine gut layoutete, orthografisch korrekte Arbeit kann durchaus in vielen Punkten von diesen Empfehlungen abweichen.

1. Aufbau

  • 1.Titelblatt
  • 2. Inhaltsverzeichnis
  • 3. Abkürzungsverzeichnis
  • 4. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
  • 5. (evtl. Vorwort)
  • 6. Text
  • 7. Literaturverzeichnis
  • 8. Anhang
  • 9. Ehrenwörtliche Erklärung (nur bei Diplomarbeit notwendig)

2. Numerierung

  • Inhaltsverzeichnis bis Vorwort: fortlaufend römisch (I, II, III ...)
  • Text: fortlaufend arabisch (1,2,3...)
  • Literaturverzeichnis: in Anschluß an den Text fortlaufend arabisch
  • Anhang: in Anschluß an Literaturverzeichnis fortlaufend arabisch oder fortlaufend römisch

3. Formatierung

  • Randbreiten: links: 2,5 cm rechts: 2,5 cm oben: 2,5 cm
  • Zeilenabstand: 1,5 Zeilen
  • Schriftart: z. B. Times New Roman
  • Schriftgröße: 12

4. Textumfang

Der Textteil einer Diplomarbeit sollte mindestens 70, jedoch nicht mehr als 100 Seiten umfassen (abhängig vom Grafikanteil). Bei Seminararbeiten sollte der Textumfang bei ungefähr 20 Seiten liegen.

5. Quellenangaben im Literaturverzeichnis

  • Name, Vorname des Verfassers (wenn unbekannt o.V.), evtl. Herausgeber (Hrsg.)
  • Titel (bei Zeitschriften o.ä. Einleitung mit dem Hinweis "in:")
  • Band, Auflage
  • Erscheinungsort (bei mehreren Orten ist die Angabe des ersten Ortes ausreichend)
  • Erscheinungsjahr

6. Bezug zum Literaturverzeichnis über Jahreszahlen

z.B. Bezug zu einem Buch:

Text:

1991 betrug das Bauvolumen in den Ländern der Europäischen Gemeinschaft rd. 1,44 Billionen DM. Demzufolge wurde in der EG 1991 durchschnittlich je Einwohner für ca. 2400 DM gebaut1.

Fußnote:

1 vgl. Knechtel, E. F. (1992), S. 21

Quellenangabe im Literaturverzeichnis:

Knechtel, E. F. (1992),

Die Bauwirtschaft in der EG: Unternehmen im internationalen Vergleich; Daten Fakten, Kommentare, Bauverlag GmbH, Wiesbaden 1992

z.B. Bezug zu einer Zeitschrift:

Text:

Die jährliche staatliche Netto-Neuverschuldung hat von 1989 bis 1993 um rd. 200 Mrd. DM zugenommen. 1994 betrug die staatliche Nettokreditaufnahme 16,68 %. Gegenüber dem Jahr 1982 bedeutet das fast eine Verdopplung2.

Fußnote:

2 vgl. Sarrazin, T. (1994), S. 495

Quellenangabe im Literaturverzeichnis:

Sarrazin, T. (1994),

Die weitere Entwicklung der Staatsverschuldung, in: Der langfristige Kredit 19/94, S. 495-497

[Wiederholen sich Autor sowie die Jahreszahl, und es handelt sich um einen anderen Titel, wird die Jahreszahl in der Klammer mit einem Buchstaben versehen (1994 a)]

7. Bezug zum Literaturverzeichnis über Stichwörter

z.B.:

Text:

Das Bauen mit Einzelunternehmern stellt die herkömmliche Art der Bauausführung dar. Vorteilhaft ist dabei, dass auf Änderungen in der Planung flexibler reagiert werden kann als bei einem Generalvertrag3.

Fußnote:

3 vgl. Sommer, H. [Projektmanagement], S. 12f

Quellenangabe im Literaturverzeichnis:

Sommer, H. [Projektmanagement]

Projektmanagement im Hochbau, Berlin 1994

8. Zitierweise

Man unterscheidet die wörtliche und sinngemäße Zitierweise.

Wörtliche Zitate sind durch Anführungszeichen zu kennzeichnen. Sie erfordern höchste Genauigkeit, d.h. Abweichungen sind mit eingeklammerten Zusätzen zu versehen. Auslassungen innerhalb des Zitates werden durch Punkte [...] gekennzeichnet.

Um sinngemäße Zitate handelt es sich, wenn Gedanken eines anderen Autors übernommen oder in Anlehnung an deren Argumentation Gedanken wiedergegeben werden. Der Umfang dieser Übernahme muß für den Leser erkennbar sein. Der Quellenhinweis wird in der Fußnote eingeleitet mit: "vgl.".

Beim wörtlichen Zitat ist auf den Zusatz "vgl." zu verzichten.

Die Quellenhinweise werden jeweils in den Fußnoten angezeigt.

z. B.:

Sommer, H. (1994), S.33-36 (bei Bezug zum Literaturverzeichnis über Jahreszahlen)

9. Anhang

Wird umfangreicheres Material wie z. B. Gesetzestexte, größere tabellarische Darstellungen usw. benötigt, ist dieses im Anhang wiederzugeben. Der Anhang wird in Abschnitte A, B, C usw. eingeteilt.

Allerdings müssen Bilder und Tabellen, welche unbedingt zur näheren Erläuterung und Verständnis des Textes notwendig sind, im laufenden Text angeordnet werden.

10. Seminar/gegebenenfalls

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